Cream-Schlagzeuger Ginger Baker ist tot, Musiker zollen Tribut

| 1

Detail Ginger Baker ist tot. Der einflussreiche Schlagzeuger verstarb gestern im Alter von 80 Jahren. Im Netz bekundeten jede Menge Verehrer und Weggefährten ihre Trauer.

Bakers Familie hatte Ende September bekannt gegeben, dass er sich im kritischen Zustand im Krankenhaus befinde. Einer weiteren Meldungen zufolge war sein Befinden zwischenzeitlich wieder stabiler. Gestern starb er jedoch im Alter von 80 Jahren - friedlich, schreibt seine Familie. Über die Todesumstände ist derzeit nichts weiteres bekannt.

Zusammen mit Bassist Jack Bruce und Gitarrist Eric Clapton gründete er 1966 das Power-Trio Cream, das in jeder Hinsicht Pionierarbeit für die Rockmusik leistete. Nach deren Auflösung spielte er mit Clapton in der genauso kurzlebigen, aber gefeierten Supergroup Blind Faith. Später widmete er sich wieder Jazz, Fusion und afrikanischer Musik. Im Laufe der Jahrzehnte entstanden aber noch zahlreiche weitere gemeinsame Projekte mit berühmten Bands und Musikern.

Obwohl er speziell Jazz-Drumming lernte und sich dem Genre später wieder vermehrt widmete, gilt Baker neben Keith Moon von The Who als wahrscheinlich bedeutendster Schlagzeuger der frühen Rockgeschichte. Beide fielen mit ihren ausufernden und extravaganten Performances auf und machten auch den Einsatz von Doublebass-Setups im Rock populär. Schlagzeug-Legenden wie John Bonham, Stewart Copeland oder Neil Peart nannten ihn als wichtigen Einfluss.

Viele prominente Musiker zollten Baker im Netz Tribut, darunter vor allem solche, die selbst in den 60er Jahren mit Cream sozialisiert wurden. Eine Auswahl findet ihr unten.

Tweet: Ginger Baker ist tot

Social-Media-Posts: Musikwelt reagiert auf Ginger Bakers Tod

Kommentare (1) | » schreiben

Jack Crabb,

Ebenfalls erwähnenswert bleibt sein starker Beitrag für den Masters Of Reality-Zweitling "Sunrise On The Sufferbus". Nur, um mal eine Brücke in den VISIONS-Kosmos zu schlagen...;)

Bitte einloggen, wenn du diese News kommentieren möchtest.